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Verlegung der Böschungsmatte BMK350 als Erosionsschutz zur Hangsicherung

Veröffentlicht am 16. November 2015 von Kim Schäfer

Dieses Kundenbeispiel zeigt die Verlegung der Böschungsmatte BMK350 als Erosionsschutz zur Hangsicherung bzw. Hangbefestigung. Die Verlegung der Böschungsmatte erfolgt auf eine vorbereitete und ggf. angesäte Fläche. Die Erosionsschutzmatte muss vollflächig und ohne Hohlräume auf dem Boden aufliegen. Um die Böschungsmatte zu verlegen, empfehlen wir an der Böschungskrone zu beginnen und durch Eingraben der Böschungsmatte in den Boden die Matte zu sichern.

Im nächsten Arbeitsgang kann man die Böschungsmatte langsam und kontrolliert hangabwärts rollen lassen. Sobald der Böschungsfuß erreicht ist, kann man die Böschungsmatte einfach mit einem Messer oder Schere auf Länge zuschneiden. Beginnen Sie nun die verlegte Böschungsmatte mit ca. 3–5 Bodenanker je Laufmeter zu sichern. Zusätzlich empfiehlt es sich auch die Böschungsmatte im Böschungsfuß durch Eingraben zusätzlich zu sichern.

Gehen Sie beim Verlegen der zweiten Bahn/Rolle gleichermaßen vor, beachten Sie jedoch, dass die einzelnen Bahnen senkrecht zur Böschungsneigung flächig nebeneinander zu verlegen sind. Die Überlappung an den senkrechten Längsstößen sollte ca. 10 cm betragen und an den Querstößen ca. 10–20 cm. Die offene Kante der Überlappung muss der Hauptwindrichtung abgewandt sein.

Querstöße müssen sich grundsätzlich von oben nach unten überlappen. Die so verlegte Böschungsmatte kann, falls gewünscht, bepflanzt werden, um durch tief wurzelnde Pflanzen auf natürlich Weise den Hang zu sichern. Alternativ kann je nach Gefälle oder Neigung die Böschungsmatte auch mit Rasensamen angesät werden, ähnlich einer sogenannten Saatgutmatte, und anschließen mit Erde leicht bedeckt werden.

Hinweis: Das hier eingesetzte System wird heute nicht mehr geführt. Für alternative Lösungen und Produkte zur Befestigung von Böden beraten wir Sie gerne individuell.

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