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Auf Baustellen entstehen unterschiedliche Funktionsflächen. Dazu gehören Baustraßen für die Zuführung sowie BE-Flächen, auf denen Material gelagert, umgeschlagen und verarbeitet wird. Gerade im Bereich Bodenschutz zeigt sich, wie entscheidend die richtige Verbindung von Kunststoffplatten für Stabilität, Sicherheit und einen reibungslosen Ablauf ist.
Kunststoffplatten funktionieren nur dann als stabile Fläche, wenn sie systematisch miteinander verbunden werden. Entscheidend ist die vollständige Nutzung aller Verbindungspunkte, um Bewegungen, Scherkräfte und Belastungen aufzunehmen.
BE-Flächen zählen zu den am stärksten beanspruchten Bereichen auf Baustellen. Hier finden Anlieferung, Umschlag, Lagerung, Kommissionierung und Montage statt. Gleichzeitig bewegen sich Fahrzeuge mit unterschiedlichen Achslasten, etwa Lkw, Radlader oder Bagger, und engen Fahrmanövern über die Fläche, wodurch vor allem horizontale Scherkräfte entstehen.
Zusätzlich wirken typische Effekte wie Walkbewegungen innerhalb der Fläche sowie thermische Ausdehnung bei Wärme und Schrumpfung bei Kälte. Die Fläche ist damit kein starres System, sondern grundsätzlich in Bewegung.
Was ist entscheidend für stabile BE-Flächen?
Eine vollständige Systemverbindung der Kunststoffplatten, die Kräfte gleichmäßig verteilt und unkontrollierte Bewegungen verhindert. Entscheidend ist daher nicht, Bewegung vollständig zu verhindern, sondern sie kontrolliert innerhalb eines stabilen Verbundes zu führen.
Werden Kunststoffplatten nicht miteinander verbunden, bewegen sie sich frei und unkontrolliert. Die Fläche verliert ihre Struktur und muss immer wieder neu ausgerichtet werden.
Erst durch die Verbindung entsteht ein Systemverbund, in dem sich die Platten weiterhin bewegen können, jedoch nur innerhalb definierter Grenzen.
Das Verbindungssystem arbeitet mit Rundstahlverbindern für Kunststoffplatten und kommt vollständig ohne Schrauben oder zusätzliche Hilfsmittel aus. Die Verbindung erfolgt damit werkzeuglos und lässt sich schnell im Baustellenalltag umsetzen.
Die Verbinder werden durch die vorgesehenen Lochverbindungen geführt und wirken wie eine Klammer. Zunächst wird der Verbinder durch die liegende Platte gefädelt. Anschließend wird die zweite Platte im 90 Grad Winkel aufgestellt, der Verbinder durch das gegenüberliegende Loch geführt und die Platte danach wieder abgelassen.
Wie werden Kunststoffplatten miteinander verbunden?
Durch werkzeuglose Rundstahlverbinder, die die Platten mechanisch koppeln und eine stabile Verbindung ohne Verschraubung ermöglichen.
Dadurch entsteht eine mechanisch stabile Verbindung, die sowohl auf Zug als auch auf Druck belastbar ist. Entscheidend ist dabei, dass sich die Platten nicht entkoppeln können.
Gleichzeitig sorgt die Verbindung dafür, dass die Platten höhenbündig zueinander ausgerichtet bleiben. Das reduziert Verschleiß und minimiert das Risiko von Stolperkanten.
Im Kontext der Baustelleneinrichtung werden Kunststoffplatten sowohl für BE-Flächen als auch für Baustraßen und temporäre Zuwegungen eingesetzt.
Zunächst werden einzelne Platten zu kleineren Einheiten gekoppelt. Diese Einheiten werden anschließend entlang der Verbindungsachsen miteinander verbunden und schrittweise erweitert. So entsteht eine durchgängige und belastbare Fläche.
In der Praxis wird häufig versucht, den Verlegeaufwand zu minimieren. Verbindungspunkte werden bewusst weggelassen oder die Platten nur an den Ecken gekoppelt. Teilweise werden sie sogar ungeloppelt ausgelegt.
Was passiert, wenn Kunststoffplatten nicht verbunden werden?
Die Fläche verliert ihre Struktur, Platten verschieben sich unkontrolliert und die Schutzfunktion ist nicht dauerhaft gegeben.
Dadurch ist die Funktion des Systems von Beginn an eingeschränkt. Unter Belastung verstärken sich diese Effekte. In vielen Fällen muss die Fläche nachträglich neu ausgerichtet oder erneut verlegt werden.
Eine effiziente Vorgehensweise ist die strukturierte Verlegung im 3er-Team. Zwei Personen positionieren und halten die Platten, während eine dritte Person die Verbinder vorbereitet und einsetzt. So entsteht ein flüssiger und effizienter Arbeitsablauf.
Wer alle vorgesehenen Verbindungsmöglichkeiten nutzt, erreicht die bestmögliche Stabilität und Lastverteilung. Kräfte werden gleichmäßig aufgenommen, Übergänge bleiben eben und ortstreu.
Gleichzeitig werden Höhenversätze und Stolperkanten vermieden. Das reduziert den Verschleiß an den Platten und senkt das Risiko von Schäden – sowohl an den Platten als auch an Fahrzeugen.
Gerade auf BE-Flächen mit Personenverkehr, Lieferverkehr und intensivem Baustellenverkehr ist eine durchgängig verbundene Fläche die Grundlage für sichere Abläufe und stabile Prozesse.
Viele Baustellen arbeiten noch mit Stahlplatten oder Holzsystemen. Kunststoffplatten werden oft unterschätzt, obwohl sie in vielen Anwendungen klare Vorteile bieten.
Seit über 20 Jahren beschäftigen wir uns mit Baustraßen und BE-Flächen aus Kunststoff und kennen die Anforderungen aus der Praxis.
Wenn Sie prüfen möchten, welche Lösung für Ihre Baustelle sinnvoll ist oder wie sich bestehende Flächen gezielt stabiler und wirtschaftlicher gestalten lassen, unterstützen wir Sie gerne mit unserer Beratung aus der Praxis.
